Ernährungsformen
Vollwertkost, ausgewogene Mischkost, Biokost, Slowfood - was bedeuten diese Begriffe? Und wie unterscheiden sich diese Ernährungsformen?
Die Lebensmittelskandale der letzten Zeit und der allgemeine Trend zu einer gesünderen und natürlicheren Lebensweise haben viele Menschen dazu veranlasst, sich nach alternativen Ernährungsformen umzusehen. Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Ernährungsformen. Ich werde ihnen hier immer wieder verschiedene Möglichkeiten aufführen.
Ernährungsformen geben über den speziellen Typ der hauptsächlichen Nahrungsaufnahme Auskunft. So kann die Nahrungszufuhr ganz beziehungsweise in größten Teilen aus Fleisch oder aber aus Pflanzen bestehen. Bei vielen Lebewesen jedoch so auch beim Menschenliegen Mischformen vor.
Hier ein paar Beispiele für spezielle Ernährungsformen.
Unter Nutrition-(Kunstwort, welches abgeleitet wurde von lat. nutrire nähren ) also Ernährung, versteht man bei Lebewesen die Aufnahme von organischen und anorganischen Stoffen, den Nährstoffen, die in der Nahrung in fester, flüssiger, gasförmiger oder gelöster Form vorliegen können. Mit Hilfe dieser Stoffe wird die Körpersubstanz aufgebaut oder erneuert und der für alle Lebensvorgänge notwendige Energiebedarf gedeckt.
Organische Stoffe:
Die wichtigsten Moleküle des Lebens, darunter Aminosäuren, Proteine, Kohlenhydrate und die DNA, sind organisch, und so ist ein Großteil der Biochemie und der Molekularbiologie nichts anderes als Organische Chemie.
Anorganische Stoffe:
Die anorganische Chemie befasst sich mit den chemischen Elementen und Verbindungen sowie Reaktionen der Stoffe, die nicht von organischem Leben durch Lebenskraft erzeugt werden.
Die 5 Dimensionen Nutrition ist basierend auf:
Wasser - Salz - Kräuter und Pflanzen - Bewusstsein - Energie und Materie
Dr. Peter J .D `Adamo ist in den USA einer der bekanntesten Naturheilmediziner. 1956 in New York geboren. Sein Vater war schon Arzt und erforschte die Blutgruppendiät . Folglich ist Dr. D` Adamo Junior in der 2. Generation daran interessiert die Lehre der 4 Blutgruppen weiter zu erforschen.
Als Naturheilpraktiker interessierte Ihn wieso manche Menschen bis ins hohe Alter vital und gesund bleiben und andere nicht. Auch das es Patienten gibt die leichter abnehmen als andere , obwohl sie die gleichen Lebensmittel essen.
Peter J.D `Adamo geht davon aus , dass die Blutgruppen Ihren Einfluss darauf ausüben, sowie die Ernährung. Die Blutgruppenlehre bietet die Möglichkeit Erkenntnisse über unser Leben im Hier und Jetzt, und D`Adamo bezeichnet Sie als genetische Festplatte. Durch die langjährige Forschungsarbeit zeigten sich immer mehr Merkmale, die die einzelnen Blutgruppen Unterscheiden, wie z. Bsp. Der Einfluss der Blutgruppe
- auf Krankheiten
- aufs Verdauungssystem
- oder auf Stress.
Dank der Molekularbiologie ist es möglich, Unterschiede der verschiedenen Blutgruppen aufzuzeigen.
Es lohnt sich die eigene Blutgruppe zu kennen und einige wichtige Einflüsse auf unsere Gesundheit zu beachten.
Stress und emotionale Stabilität ist auch laut D` Adamo abhängig von der Blutgruppe:
Was passiert bei Stress im Körper? Der Körper schüttet Stresshormone aus, diese kommen aus der Nebenniere. Es unterscheiden sich 2 Arten: den Katecholaminen und Cortisol, sie beide sind eng mit der Blutgruppe verknüpft. Katecholamine sind Epinephrine besser bekannt unter dem Namen Adrenalin. Noradrenalin bezeichnet man auch als Norepinephrin. Mit dieser Ausschüttung der genannten Substanzen in den Blutstrom steigt die Herzfrequenz und der Blutdruck an, und die Verdauungstätigkeit verlangsamt sich. Folglich wirkt chronischer Stress sich auch auf das Gewicht aus.Die Wirkung von Stress auf die 4 Blutgruppen. Jede Blutgruppe reagiert auf Stress mit einer erhöhten Cortisolausschüttung.
Definition
Bei der Vollwert-Ernährung handelt es sich um ein ganzheitliches Ernährungskonzept, das in seinen Grundzügen auf Erkenntnissen und Erfahrungen von Professor Kollath ("Die Ordnung unserer Nahrung") basiert.
Nach der sogenannten "Gießener Konzeption" wurden diese altbewährten Erfahrungen durch neuere ernährungswissenschaftliche Forschungsergebnisse ergänzt.
Entstanden ist folgende wissenschaftliche Definition der Vollwert-Ernährung (Gießener Formel nach Leitzmann, v. Kürten, Männle):
Vollwert-Ernährung ist eine Ernährungsweise, in der ernährungsphysiologisch wertvolle Lebensmittel schmackhaft und abwechslungsreich zubereitet werden. Sie besteht vornehmlich aus pflanzlichen Lebensmitteln - Vollgetreide, Gemüse und Obst, möglichst aus kontrolliertem Anbau - sowie Milch und Milchprodukten. Etwa die Hälfte der Lebensmittel wird als Frischkost verzehrt; Fleisch und Eier spielen eine untergeordnete Rolle.
Vollwert-Ernährung unterscheidet sich von üblicher Mischkost durch das Vermeiden übertriebener Be- und Verarbeitung der Lebensmittel sowie durch das Vermeiden von Zusatzstoffen."
Ansprüche der Vollwert-Ernährung
Gesundheitlich wertvoll"
Die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit sind heute allgemein bekannt. Somit wirkt sich die Auswahl der Nahrung direkt auf den Aufbau und die Erhaltung des Körpers aus. Wenn wir uns über einen längeren Zeitraum falsch ernähren, laufen wir Gefahr, krank zu werden. Bei der Umstellung auf eine gesunderhaltende Ernährung lässt sich das Risiko für ernährungsabhängige Erkrankungen deutlich reduzieren.
Die Vollwert-Ernährung erhebt den Anspruch einer zeitgemäßen Ernährungsweise, die "gesundheitlich wertvoll ist", also den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen in ausreichender Weise versorgt und so die Grundlage für Gesundheit, körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden und die Stärkung der eigenen Abwehrkräfte bildet.
Sie setzt mit ihren Empfehlungen die wissenschaftlichen Kenntnisse über eine bedarfsgerechte Ernährung in die Praxis um.
Umweltverträglichkeit
Neben den gesundheitlichen Aspekten bezieht die Gießener Konzeption der Vollwert-Ernährung auch ökologische Aspekte mit ein. Jede Ernährungsweise hat unmittelbare Auswirkungen auf die Umwelt, wobei sich die Umwelt (Wasser, Luft und Boden) wiederum auf die Lebensmittelqualität und somit auf unsere Gesundheit auswirkt.
Die Vollwert-Ernährung ist eine umweltbewusste Ernährungsweise. Die Lebensmittel sollen überwiegend aus ökologischer Produktion stammen. Ferner sollen sie umweltfreundlich verarbeitet, vermarktet und verpackt sein.
Sozialverträglichkeit
Ziel der Vollwert-Ernährung ist außerdem, die soziale Gerechtigkeit weltweit zu fördern. So ist die Lage der Welternährungssituation genauso von Bedeutung wie die Existenzsituation kleiner Bauern und Agrarerzeuger. Ein Anliegen der Befürworter der Vollwert-Ernährung ist u.a. die Erzielung fairer Preise für Exportprodukte (z.B. Kaffee) aus sogenannten Drittweltländern.
Trennkost ist eine von William Howard Hay entwickelte Ernährungsform, bei der hauptsächlich eiweißhaltige und kohlenhydrathaltige Lebensmittel nicht gleichzeitig bei einer Mahlzeit gegessen werden. Es handelt sich um eine Diät, die von vielen als Methode zur Gewichtsreduktion angesehen wird. Nach der Trennkostlehre darf generell fast alles gegessen werden, nur wenige Lebensmittel werden ausgenommen.
Entwickelt wurde das Prinzip der Trennkost von William Howard Hay (1866 1940), einem New Yorker Arzt, im Jahr 1907. Hay wurde auch durch seine radikale Kritik am Prinzip der Impfung bekannt. Er ging davon aus, dass die Ursache aller Zivilisationskrankheiten in einer Übersäuerung (Azidose) des Körpers liege, die vor allem durch die gemeinsame Aufnahme von Eiweiß und Kohlenhydraten hervorgerufen würde. Hay postulierte, der Mensch könne beide Nährstoffe nicht gleichzeitig verdauen. Die Folge seien Gärungsprozesse im Dünndarm. Da Hülsenfrüchte sowohl Eiweiß als auch Kohlenhydrate enthalten, seien sie als Lebensmittel ungeeignet. Allerdings trifft dies auch auf eine Reihe anderer Nahrungsmittel zu, die die Trennkost dennoch zulässt.
Die Verdauungsprozesse sollen laut Hay bei einer Trennung störungsfrei ablaufen, da die beteiligten Enzyme so besser an die Nahrung andocken könnten. Weil das Enzym Ptyalin die volle Wirkung bei der Stärkeaufspaltung entfalte, werde die Stärke besser in Zwischenprodukte wie Maltose aufgespalten. Ebenso entfalte das Enzym Pepsin die volle Wirkung bei der Eiweissaufspaltung. Das wiederum führe zu einer schnelleren Darmentleerung.
Die Trennkost nach Hay soll das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper regulieren. Hay ging von einer Übersäuerung des Körpers bei falscher Ernährung aus. Nach seinen Richtlinien besteht die Ernährung zu 80 Prozent aus Basenbildnern (Obst, Gemüse, Vollkorngetreide, Mandeln) und nur zu 20 Prozent aus Säurebildnern (Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Käse, Weißmehl und Zucker). Außerdem gibt es neutrale Lebensmittel (Butter, kaltgepresste Öle), die mit beiden Gruppen kombiniert werden können. Zwischen den Mahlzeiten soll eine Pause von drei bis vier Stunden liegen.
Hay empfiehlt, Kohlenhydrate morgens und abends und Eiweiß mittags zu essen.
Die drei Gruppen der Trennkost:
Zu den neutralen Lebensmitteln zählen: Gemüse, Salate, Avocados, Heidelbeeren, Melonen, Fette, wie Öle, wenige Milchprodukte mit mindestens 60% Fett, Erdnüsse (sind eigentlich keine Nüsse, sondern Hülsenfrüchte) und Pilze.
Zur Eiweißgruppe zählen Fleisch, Fisch (auch Meeresfrüchte), alle Milchprodukte mit einem Fettanteil unter 50%, Milch, Sauermilchprodukte (Joghurt, Quark), Käse, Frischkäse, (Weichkäse), die meisten Früchte und Nüsse sowie Eier.
Zur Kohlenhydratgruppe gehören Brot und Kuchen aller Art (Weizenmehlprodukte, Roggen-, Knäckebrot, Schwarzbrot, Pumpernickel, Weißbrot usw.), Nudeln, Kartoffeln, Reis, Süßungsmittel (Zucker, brauner Zucker, Honig, Ahornsirup) und Bananen.
Die Zusammenstellung der Mahlzeiten erfolgt mithilfe spezieller Tabellen. Wer die Trennungsregeln befolgt, wird schnell feststellen, dass bekannte Dickmacher wie Hamburger, Currywurst mit Pommes, Schweinsbraten mit Kloß, Spaghetti Bolognese usw. Kombinationen aus Kohlenhydraten und Eiweiß sind und demnach wegfallen. Der Schwerpunkt der Trennkost liegt häufig auf vegetarischen Produkten, der aufgenommene Fettanteil ist relativ niedrig. Dies hängt jedoch davon ab, wie der Trennkost-Speiseplan konkret umgesetzt wird. Es sollte auch nicht vergessen werden, dass viele Lebensmittel sowohl Eiweiß als auch Kohlenhydrate enthalten, z. B. Kartoffeln, Getreide, Nüsse etc., was den Grundannahmen Hays eigentlich widerspricht. Die Trennkost teilt die Lebensmittel also lediglich auf Basis einer relativen Gewichtung in Gruppen ein, nicht jedoch so, dass in der Kohlenhydratgruppe nur Lebensmittel enthalten sind, die ausschließlich Kohlenhydrate enthalten.
Zu der Zeit, als Hay seine Diät entwickelte, litt er an einer ernsthaften Nierenkrankheit (Schrumpfniere) und Übergewicht. Mithilfe der Trennkost konnte er seinen Harnsäurespiegel senken und die Krankheit überwinden. Seine Ernährungsempfehlungen formulierte er jedoch nicht für Nierenkranke, sondern übertrug sie auf alle Menschen. Er behauptete auch, diese Ernährungsform sei in der Lage, zahlreiche Zivilisationskrankheiten zu heilen, die nach seiner Ansicht durch eine Missachtung der Naturgesetze hervorgerufen würden.
Trennkost-Befürworter argumentieren, dass durch die Trennkost die Gesundheit verbessert werden könne. Es wird von einer möglichen Gewichtsabnahme, Verbesserung des Stuhlgangs sowie Verschwinden oder Linderung von Darm- und Magenproblemen berichtet. Seitens der Wissenschaft werden diese, auch von Vegetariern bekannten Phänomene mit der Umstellung auf vorrangig vegetarische Kost erklärt.
Hitze zerstört viele Nährstoffe. Das Prinzip der Rohköstler besteht darin, ausschließlich ungekochte Lebensmittel zu essen.
Rohkost ist Nahrung, die vor dem Verzehr nicht erhitzt wird - also weder gebacken, gebraten, gekocht noch pasteurisiert wird. Nach Meinung vieler Rohköstler sind durch Erhitzen zubereitete Speisen "unnatürlich" und entsprechen nicht der natürlichen Ernährungsweise des Menschen. Doch selbst Rohkost-Puristen ernähren sich nicht ausschließlich von Ungekochtem: Je nach Ernährungs-Programm können 100 Prozent oder auch nur 50 bis 70 Prozent der Nahrung aus rohen Lebensmitteln bestehen. Rohköstler sind auch nicht unbedingt Vegetarier.
Vorteile der Rohkost
In roher Form genossen, bleiben Vitamine, Enzyme und Mineralstoffe in der Nahrung vollständig erhalten. Die Darmfunktion kann sich aufgrund der zahlreichen Ballaststoffe, die zugleich den Cholesterinspiegel senken, verbessern. Als vorübergehende Heilnahrung kann Rohkost beispielsweise bei chronischer Verstopfung beziehungsweise Darmträgheit die Eigenregulierung des Körpers wieder in Gang setzen. Dagegen ist das von Rohköstlern häufig vertretene Argument, diese Ernährungsform könne Krebs heilen, bis heute nicht wissenschaftlich zu beweisen.
Wer mehr Rohkost in seinen Speiseplan aufnehmen möchte, sollte seine Ernährung langsam umstellen, damit sich der Darm an die ungewohnten Mengen an Ballaststoffen gewöhnen kann. Langsames Essen und gründliches Kauen ist wichtig, damit die rohen Speisen besser verdaut werden können.
Nachteile
Es gibt kein medizinisches Argument, Rohkost dauerhaft anderen Ernährungsformen vorzuziehen. Im Gegenteil: Wer ausschließlich ungekochte Nahrung zu sich nimmt, kann dem Organismus nicht die Energie zuführen, die er braucht. Der Energiegehalt von Rohkost ist in Bezug auf die Menge der aufgenommenen Nahrung niedrig, das heißt, bei normalen Portionen besteht die Gefahr der Unterversorgung.
Was sagt die moderne Ernährungswissenschaft?
Ernährungswissenschaftler lehnen Rohkost als ausschließliche Ernährungsform generell ab. Denn viele wichtige Nährstoffe sind in Lebensmitteln enthalten, die ungekocht gar nicht genießbar sind, andere kann der Körper aus zubereiteten Lebensmitteln wesentlich besser aufnehmen. Menschen mit erhöhtem Nährstoffbedarf - wie Kranke und Schwangere, aber auch Kinder - sollten sich daher keinesfalls ausschließlich von Rohkost ernähren!
Dazu kommt: Rohes Obst, Gemüse und Getreide ist reich an Fasern, Säuren und anderen Stoffen, die zu Gärungsprozessen und Blähungen führen können. Nicht wenige Menschen vertragen Rohkost deshalb auch nach einer Gewöhnungsphase nur in Maßen. Auf viele wertvolle Lebensmittel müssen Rohköstler außerdem verzichten: dazu zählen die Grundnahrungsmittel und Kohlenhydratlieferanten Kartoffeln, Reis, Nudeln und Brot. Giftstoffe in rohem Gemüse oder Obst wie zum Beispiel in grünen Bohnen oder Rhabarber verbieten ihren ungekochten Verzehr. Auch Bakterien in Rohmilch oder Salmonellen in Eiern oder Fleisch, die sonst durch Erhitzen abgetötet würden, stellen eine zusätzliche Gefahr für die Gesundheit dar. Rohkost ist deshalb besonders in warmen Ländern problematisch.
Vegetarische Ernährungsformen werden in den westlichen Industrienationen immer beliebter. Etwa acht Prozent der Bevölkerung ernähren sich fleischlos.
Der Vegetarismus geht auf den griechischen Philosophen Pythagoras aus dem sechsten Jahrhundert vor Christus zurück. Von ihm stammt das Zitat: "Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt wieder auf den Menschen zurück." Der Begriff Vegetarismus kommt von dem lateinischen "vegetare" und bedeutet "leben" oder "wachsen".
Die zahlreichen Skandale um tierische Produkte und Futtermittel-Verunreinigungen bestätigen viele Vegetarier in ihrer Entscheidung zu fleischloser Ernährung. Heute entscheiden sich viele Menschen weniger aus philosophischen oder religiösen Motiven, sondern aus Sorge um die Gesundheit und die Umwelt für eine fleischlose oder fleischarme Ernährung. Die meisten Vegetarier ernähren sich auch ökologisch bewusst und bevorzugen Lebensmittel aus biologischem Anbau.
Formen des Vegetarismus
Vegetarisch leben kann man in unterschiedlichen Formen. Die drei wichtigsten Formen sind:
vegan: Veganer essen ausschließlich pflanzliche Kost. Sie lehnen jegliche vom Tier stammende Stoffe oder Produkte in der Nahrung ab, selbst Honig.
lacto-vegetabil: Pflanzenkost ergänzt durch Milch und Milchprodukte
ovo-lacto-vegetabil: Pflanzenkost mit Milchprodukten und Eiern
Darüber hinaus gibt es noch weitere Bezeichnungen. Die "Pudding-Vegetarier" zum Beispiel essen zwar kein Fleisch, ernähren sich aber nicht gesundheitsbewusst - bei ihnen gehören auch Weißmehlprodukte, Süßigkeiten und industriell hergestellte Lebensmittel zum alltäglichen Speiseplan. Pisco-Vegetarier essen neben Ei und Milch auch Fisch. Rohkost-Anhänger nehmen vorwiegend Pflanzenkost in roher Form zu sich. Sie müssen aber nicht unbedingt Vegetarier sein.
Besonders gesundheitsbewusste Menschen werden auch als LOHAS bezeichnet.
LOHAS steht für "Lifestyle of Health and Sustainability", also für einen Lebensstil, der besonderen Wert legt auf Gesundheit und Nachhaltigkeit.
In den USA machen die LOHAS bereits ein Drittel der Gesamtbevölkerung aus. Die Zeiten, in denen man sich entweder gesund ernährte oder mit Genuss aß, scheinen vorbei zu sein. Dieser neue Lebensstil verbindet sowohl den Genuss als auch den gesundheitlichen Aspekt miteinander.
